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Japanischer Finanzriese SBI und SMFG werden Partner für Digital Banking

Sumitomo Mitsui Financial Group, Japans zweitgrößter Kreditgeber nach Vermögenswerten, wird mit SBI Holdings eine Vereinbarung für neue Smartphone-Dienste unterzeichnen.

Die zweitgrößte Bank Japans wird einen Vertrag mit SBI Holdings unterzeichnen, um digitale Bankdienstleistungen wie Bitcoin Evolution anzubieten, die auf Smartphones verfügbar sind.

Einem Artikel in der Zeitung Nikkei vom 27. April zufolge haben die Sumitomo Mitsui Financial Group (SMFG) und die SBI die ersten Schritte in Richtung eines Multimillionen-Dollar-Abkommens eingeleitet, das Ende dieser Woche abgeschlossen werden soll, bevor Japan in die Goldene Woche seiner Bankfeiertage eintritt.

Im Juni wird die SMFG eine 20%ige Beteiligung an der SBI-Tochtergesellschaft NeoMobile Securities erwerben, die sich im Wert von mehreren Milliarden Yen befindet. Bis Ende dieses Jahres wird die SBI eine Investition der SMFG akzeptieren, um einen neuen Fonds von 1 Milliarde Dollar zu schaffen, der in Unternehmen investiert, die sich mit digitaler Technologie befassen. Der neue Fonds wird Investitionsbereiche wie Fintech, Blockchain und 5G ausloten.

Nutzung von Bitcoin Evolution in Japan

Enge Verbindungen zu Ripple

SBI ist eine Firma mit einer bekannten Affinität zur Kryptowährung XRP. Ihr Chief Executive Officer (CEO) Yoshitaka Kitao ist Mitglied des Vorstands von Ripple – zusätzlich zu seiner bekannten Freundschaft mit dem Satoshi-Kläger Craig Wright – und das Unternehmen hat sogar in Erwägung gezogen, den Aktionären Dividenden in Form von XRP-Münzen zu zahlen.

SBI Mining Chip, eine weitere Tochtergesellschaft des japanischen Finanzriesen, begann 2019 mit der Herstellung von Krypto-Bergbaugeräten.

Neue Vorschriften für digitale Vermögenswerte in Japan

Obwohl die Partnerschaft zwischen SMFG und SBI ein gesteigertes Interesse beider Firmen an digitalen Währungen zeigt, werden Krypto-Börsen und digitale Vermögenswerte in Japan bald mit neuen regulatorischen Herausforderungen konfrontiert sein.

Die vom japanischen Repräsentantenhaus im vergangenen Jahr verabschiedeten Gesetze zum Payment Services Act und zum Financial Instruments and Exchange Act treten am Freitag, dem 1. Mai, in Kraft. Bei den beiden Gesetzen handelt es sich um Änderungen der bestehenden Gesetze zur Regulierung von Kryptowährungen in Japan.

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